Beratungsstelle für Frauen bei sexualisierter Gewalt
Hier ist ein Foto. Darauf sieht man fünf Hände mit verschiedener Hautfarbe, die übereinander gelegt werden.

Beratung an der Universität Bielefeld

Der FRAUENNOTRUF Bielefeld e.V. bietet seit 1999 im Auftrag des Frauenbüros bzw. der Gleichstellungsbeauftragten der Universität die offene Sprechzeit an. Die Universität als Ausbildungs- und Arbeitsstätte ist ebenso wenig wie andere gesellschaftliche Institutionen frei von sexualisierten Diskriminierungs- und Gewaltformen.

Jeden Donnerstag findet in der Universität Bielefeld eine offene Sprechzeit mit einer Mitarbeiterin des Frauennotruf Bielefeld e.V. statt. Studentinnen aller Fakultäten sowie Mitarbeiterinnen der Universität aus den Bereichen Technik, Wissenschaft und Verwaltung können sich mit Ihren Fragen und Anliegen zum Thema „sexuelle Diskriminierung und Gewalt“ an unsere Mitarbeiterin Stephanie Koch wenden.

Unter dem Begriff „sexuelle Diskriminierung und Gewalt“ verstehen wir zum Beispiel Sexuelle Belästigung im Rahmen von Arbeit, Studium oder Ausbildung, Sexuelle Gewalt und Stalking.

Die Beratung ist für alle Frauen (unabhängig von Herkunft, Religion, sexueller Orientierung/ Identität,…) und kann anonym genutzt werden. Im Beratungsgespräch versuchen wir, gemeinsam mit der Betroffenen die Situation zu erfassen, zu entlasten und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Diese können von individuellen/ persönlichen Maßnahmen bis hin zu offiziellen Beschwerdeverfahren innerhalb der Universität reichen. Wir begleiten bei der Entscheidungsfindung und auf allen weiteren Wegen. Dabei handeln wir als Beratungsstelle unabhängig von der Universität und fühlen uns an die Entscheidungen und Wünsche der Ratsuchenden gebunden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Universität.

Die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof) hat 2018 umfassende Informationen zum Thema sexuelle Diskriminierung und Gewalt veröffentlicht.

Im April 2001 veröffentlichte die Universität Bielefeld als bundesweit eine der ersten Hochschulen die Richtlinie gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt der Universität Bielefeld.