Vernetzung & Öffentlichkeitsarbeit


Vernetzung.
Betroffene Frauen haben auf ihrem Heilungsweg oftmals Kontakt zu sehr verschiedenen Institutionen wie Polizei, Krankenanstalten, dem Weißen Ring, RechtsanwältInnen, GynäkologInnen, PfarrerInnen, Versorgungsamt etc. Das kann bedeuten, dass Frauen jedes Mal erneut von ihren Gewalterfahrungen berichten müssen. Das ist oft sehr belastend, weshalb eine gute Zusammenarbeit der unterschiedlichen Einrichtungen und Berufsgruppen wichtig ist. Darüber hinaus engagiert sich der Frauennotruf in gesellschaftspolitischer Arbeit. Ein wichtiges Anliegen ist dabei, die Situation von sexualisierter Gewalt betroffener Frauen und Mädchen zu verbessern und auf gesellschaftlicher Ebene Veränderungen zu bewirken. Die Arbeit des Frauennotruf basiert dabei auf parteilich-feministischen Grundsätzen. Wir arbeiten in unterschiedlichen regionalen und überregionalen Arbeitskreisen (AK) und Verbänden, wie z.B.



Öffentlichkeitsarbeit.
Im Bereich „sexualisierte Gewalt“ bestehen nach wie vor viele Tabus und Vorurteile, die sich durch eine hohe Dunkelziffer bzw. geringe Anzeigebereitschaft ausdrücken. Ziel ist es, für das Thema sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren, Vorurteile abzubauen und auf die Situation von Betroffenen aufmerksam zu machen. Gleichzeitig möchten wir betroffenen Frauen Mut machen und über Unterstützungsangebote informieren.



Beispiele von Öffentlichkeitsarbeit in den letzten Jahren:

Reclaim the night (2009)

Jede Spende doppelt wertvoll (2009)
Standpunkte Bielefeld (2008)

K.O.-Tropfen Kampagne (2008)
25 Jahre Frauennotruf Bielefeld e.V.(2007)
5 Jahre türkischsprachige Beratung (2006)
Brötchentütenkampagne (2005)
5 Jahre russischsprachige Beratung (2005)
Wäscheleine-Projekt (2003)
Bielefeld setzt Zeichen (2002)