Vernetzung & Öffentlichkeitsarbeit
Vernetzung.
Betroffene Frauen haben auf ihrem Heilungsweg oftmals Kontakt zu sehr
verschiedenen Institutionen wie Polizei, Krankenanstalten, dem Weißen Ring, RechtsanwältInnen, GynäkologInnen,
PfarrerInnen, Versorgungsamt etc. Das kann bedeuten, dass Frauen jedes Mal erneut von ihren Gewalterfahrungen
berichten müssen. Das ist oft sehr belastend, weshalb eine gute Zusammenarbeit
der unterschiedlichen Einrichtungen und Berufsgruppen wichtig ist. Darüber hinaus engagiert sich der Frauennotruf in gesellschaftspolitischer Arbeit. Ein wichtiges Anliegen ist dabei, die Situation von sexualisierter Gewalt betroffener Frauen und Mädchen zu verbessern und auf gesellschaftlicher Ebene Veränderungen zu bewirken. Die Arbeit des Frauennotruf basiert dabei auf parteilich-feministischen Grundsätzen. Wir arbeiten in unterschiedlichen regionalen
und überregionalen Arbeitskreisen (AK) und Verbänden, wie z.B.
- Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der autonomen Frauennotrufe NRW
- Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe
- AK „Betroffene Frauen in und um den Prozess“
- Frauenprojekteplenum Bielefeld
- Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband (DPWV)
- und andere……
Öffentlichkeitsarbeit.
Im Bereich „sexualisierte Gewalt“ bestehen nach wie vor viele
Tabus und Vorurteile, die sich durch eine hohe Dunkelziffer bzw. geringe Anzeigebereitschaft ausdrücken.
Ziel ist es, für das Thema sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren,
Vorurteile abzubauen und auf die Situation von Betroffenen aufmerksam zu machen. Gleichzeitig möchten wir betroffenen
Frauen Mut machen und über Unterstützungsangebote informieren.